Kreispartei Jungfreisinnige Reiat in Thayngen gegründet

Die freiheitliche Politik der Jungfreisinnigen in den Gemeinden zu verwirklichen ist Mittelpunkt der neuen Kreispartei.

Thayngen Landauf, landab setzt sich erfreulicherweise der Trend fort, dass sich aufgestellte junge Leute vermehrt für die aktive Beteiligung an der Politik engagieren. So auch im Kanton Schaffhausen. Aktive Jungfreisinnige aus dem Reiat luden am Samstag in den Ratskeller nach Thayngen zur Gründung einer neuen Kreispartei ein.

 

 

Kreispartei Jungfreisinnige Reiat in Thayngen gegründet

Die freiheitliche Politik der Jungfreisinnigen in den Gemeinden zu verwirklichen ist Mittelpunkt der neuen Kreispartei.

 

Thayngen Landauf, landab setzt sich erfreulicherweise der Trend fort, dass sich aufgestellte junge Leute vermehrt für die aktive Beteiligung an der Politik engagieren. So auch im Kanton Schaffhausen. Aktive Jungfreisinnige aus dem Reiat luden am Samstag in den Ratskeller nach Thayngen zur Gründung einer neuen Kreispartei ein.

 

Marcel Montanari (22), Noch-Interimspräsident, begrüsste namhafte Persönlichkeiten der FDP Schaffhausen und weitere Gäste. Um eine Organisation zu gründen, brauche es Rahmenbedingungen. Er stellte ein detailliertes Parteiprogramm, das «Jung- freisinnige Pentagon», vor. Es baue auf fünf Stützpfeilern auf, welche die Jungpartei in den Vordergrund ihrer Bemühungen stellen werde. An erster Stelle müsse eine Reiatidentität geschaffen werden. Die Bestrebungen über einen Zusammenschluss der Gemeinden des Unteren Reiats ergaben das Bedürfnis nach einem Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Lebensqualität müsse verbessert werden. So fehle ein zentraler Treffpunkt im Dorf. Freizeitmöglichkeiten seien zu fördern. Thayngen solle sich nicht nur Reiatmetropole nennen, sondern diese Funktion auch selbstbewusst wahrnehmen. Der öffentliche Verkehr in die umliegenden Gemeinden müsse gefördert werden. Eine angemessene, benutzerfreundliche Infrastruktur sei zur Verfügung zu stellen. Mit einem moderaten Wachstum könne sich die Region mittelfristig zu einer wirtschaftlichen Hochburg des Kantons entwickeln.

 

 

Sechs Gründungsmitglieder

Es folgten einstimmig die Parteigründung und die Annahme der Statuten durch die anwesenden fünf Gründungsmitglieder: Studenten, ein Informatiker und eine Dentalassistentin, die nicht anwesend sein konnte. Es sind dies Marcel Montanari (1985), Markus Bührer (1988) und Philippe Moser (1987) aus Thayngen sowie Philipp Zumbühl (1986) aus Dörflingen, Oliver Brütsch (1987) aus Büttenhardt und Nicole Frischknecht-Müller (1973) aus Bibern. Gerold Bührer, Economiesuisse-Präsident und alt Nationalrat, sprach als Gründungspate zum Thema «Liberale Rezepte haben Zukunft». Erfolg gelinge nur, wenn die freie Marktgesellschaft und die Wirtschaft ihre Überlegenheit ausspielten. Regierungsrat Reto Dubach stellte fest, dass die Jungparteien eine wichtige Funktion ausüben, denn sie seien die Zukunft. Der Geist des 1. August müsse wach bleiben. Thayngens Gemeindepräsident Bernhard Müller und Werner Hakios, Einwohnerratspräsident und Präsident der Ortspartei FDP, gratulierten der neuen jungen Kreispartei. Diesen Botschaften schloss sich auch der Präsident der Kantonalpartei, Fabian Käslin, an. Als Auftakt zur politischen Tätigkeit fassten die Mitglieder die Ja-Parole zur Vorlage «Zukunft Unterer Reiat» und reichten die Petition «Bereitstellen von Sammelstellen für Kartonabfall» ein. (T. H.)