Verkehrszentrum Reiat und Bahnhof Thayngen

Erfreut haben Vorstand und Ratsmitglieder der FDP von der Absicht und den ersten Plänen zur Aufwertung des Bahnhofs Thayngen Kenntnis genommen. Dies besonders, weil der Bahnhof für die Entwicklung des Reiats eine Schlüsselfunktion hat. Bereits vor vier Jahren zeigten wir mit Ideenskizzen auf, welches Entwicklungspotential auf seine Realisierung wartet. Wir verfügen in unserer Region über einen riesigen Schatz an Sachwissen, Erfahrungen und Ideen. Es wird eine spannende Herausforderung auch für die Deutsche Bahn, mit ihren Kunden zusammen ein gemeinsames Projekt zu gegenseitigem Nutzen zu planen

 

 

 

Unter Federführung von Patrick Flückiger, ER-Kandidat und „Pendler“ hat die FDP praktische Vorstellungen und ausgeprägtes Interesse in die Diskussion rund um den Bahnhof gebracht. Dabei wurde festgestellt, dass die Vorlage, nach gewissen Anlaufschwierigkeiten, ihre Eigendynamik erhält und Alex Muhl nun ein kompetenter Gesprächspartner ist. Unsere Anliegen und Gedanken möchten wir folgendermassen formulieren:

 

Parkplätze, Rampen, „Brocki“ und Zufahrt

Es scheint unbestritten zu sein, dass in einem ersten Umgang diese wichtigen Anpassungen gemacht werden sollen: Die neue Rampe bei der best. Hochrampe soll erstellt werden, ebenso die Auffahrt auf der Höhe von Reiat Bau AG, die alte Rampe vor dem „Brockenhaus“ soll abgebrochen werden, jedoch nicht die Güterhalle selbst, dazu verfügt die FDP über ein Gutachten vom Heimatschutz und differenzierte Aussagen von Anwohnern, die das Gebäude auch als Lärmschutz schätzen! Über die Nutzung sind innovative Ideen aus der ganzen Bevölkerung gefragt! Grundsätzlich scheint aber auch wichtig, dass auch ein Parkplatzkonzept südlich vom Bahntrassee immer möglich sein soll, wenn die Dorfseite eine Entflechtung infolge Überbelastung braucht!

 

Unterführung und Durchstich

Diese Unterführung und der Durchstich könnte sowohl links oder rechts vom Bahnhof erstellt werden. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die für die eine oder andere Variante sprechen!

 

Gehen wir davon aus, dass er auf der linken Seite bleibt! Die Treppe soll aus Sicherheitsgründen (Winter) überdacht werden!

 

Bushaltestelle, Kurzzeitparkierer

Der Bus muss definitiv vor der Kreuzung vor der Spar- und Leihkasse das Areal verlassen. Damit sollte es weiterhin möglich sein, selbstverständlich etwas geordneter, die Bring- und Holparkplätze (Kiss&Ride) in nächster Nähe vom Bahnsteigzugang und die Kioskkundenplätze zu erhalten.

 

Bahnhofgebäude

Valora, die Betreiberin vom bestehenden Kiosk, besitzt zusammen mit anderen Partnern ein interessantes Produkt, zugeschnitten auf unseren Bahnhof. Die „Avec-Shops“ bedienen gleichzeitig den Billetteverkauf, Kiosk und Kaffeebar mit kleinem Bistro. Zudem ist die Firma auf dem Weg, in Deutschland Fuss zu fassen, wieso nicht zuerst in Thayngen? Nutzen wir die Synergien und machen aus dem Bahnhofgebäude ein attraktives Begegnungszentrum!

 

Gleiskörper, Zukunft Nahverkehr

Es ist absolut entscheidend, wie die Weichen in Sachen Geleiseführung gestellt werden. 2 Geleise müssen definitiv umgebaut werden. Die FDP meint, dass die Region am meisten profitiert, wenn Gleis 1 und 4 Ausstellgeleise mit Bahnsteigen werden, auf denen Züge „wenden“ oder überholt werden können.

 

Geleise 2 und 3 sind Durchfahrtsgeleise, ohne Bahnsteige (Sicherheit), die damit eine schnelle Durchfahrt gewährleisten und auch garantieren, dass ein optimaler Takt im Regionalverkehr bleiben kann. Die Strecke Stuttgart-Zürich ist ein Zubringer der NEAT und die internationalen Fahrpläne stehen bis 2030! Nur der Rest der Kapazität steht dem regionalen Verkehr zu!

 

Deshalb ist es enorm wichtig, dass die Unterführung nach einem optimalen Konzept ausgeführt wird! Nur dann ist die Streckenführung in der Lage den Anforderungen der Zukunft zu genügen und das Erfolgsmodell S16 zu halten!

 

Chefsache

Man erkennt, dass die ganze Geschichte rund um den Bahnhof sehr komplex ist und wahrscheinlich die Kompetenz vom kommunalen Bereich überschreitet. Deshalb wünscht sich die FDP eine Unterstützung vom Regierungsrat und erklärt den Regionalbahnhof Thayngen zur Chefsache! Wir sind uns bewusst, dass Thayngen nicht ein Wunschkonzert veranstalten kann, aber wir sollten unsere Anliegen möglichst prominent platzieren! Die Partner sind hochkarätig und sollten deshalb professionelle und zukunftsorientierte Vorgehensweisen unterstützen!

 

Politische Vorgehensweise

Die erste Etappe (oben erwähnt) vom Umbau Bahnhof unterliegt zwingend dem obligatorischen Referendum und das wird zu einer Volksabstimmung führen. Unterführung, Gleisköper und Kiosk oder Shop sind davon noch nicht betroffen! Die Dorfbevölkerung und damit die Bahnbenutzer sollen intensiv in die Entscheidungsfindungen einbezogen werden!

 

Einwohnerratskandidaten FDP Thayngen/Reiat